
WIE DIE SEHNSUCHT NACH ECHTHEIT ZU MEINEM INNEREN KOMPASS WURDE

In meinem letzten Beitrag habe ich darüber geschrieben, warum die Sehnsucht nach Echtheit eine so große Kraft hat - und warum es für mich etwas Würdevolles hat, ihr zu folgen.
Heute möchte ich dir erzählen, was geschah, als ich selbst begann, dieser Sehnsucht wirklich zu folgen. Denn bereits 3 Monate nach meiner Ausbildung im "Lesen im Morphischen Feld" kündigte ich meinen sicheren und gut bezahlten Job.
Äußerlich stimmte vieles...
Ich arbeitete damals in der Projektleitung, trug Verantwortung und hatte beruflich viel erreicht. Mein Leben war sicher und vieles sah von außen absolut stimmig aus.
Und dennoch begann ich zu spüren, dass dieser Weg für mich so nicht mehr der richtige war.
Einfach war das erst mal nicht... Denn etwas aufzugeben, das Sicherheit gibt und auf dem Papier absolut vernünftig erscheint, braucht echt Mut. Vor allem dann, wenn der neue Weg noch gar nicht vollständig sichtbar ist.
Was war geschehen?
Während meiner damaligen Feldleser-Ausbildung und auch in der Zeit danach, begann ich, mich selbst und mein Leben anders wahrzunehmen. Ich bekam aus diesem weisen Feld Botschaften, Hinweise und Impulse zu Themen, die gerade für mich wichtig waren.
Manche Antworten waren überraschend. Andere bestätigten etwas, das ich tief in mir längst wusste, aber noch nicht wirklich ernst genommen hatte. Das Feld sagte mir nicht: „Kündige deinen Job.“ Es nahm mir keine Entscheidung ab. Aber durch die immer stärkere Verbindung mit meiner intuitiven Intelligenz konnte ich immer klarer spüren, was wirklich gelebt werden wollte.
Es war ein Weg vom Denken und Analysieren hin zum Fühlen. Mit jedem neuen Thema kam auch die Frage: Bin ich bereit, dem wirklich zu folgen?
Nicht kopflos - aber mit ganz viel Herz
Mein größtes Learning aus dieser Zeit war: Das, was ich wirklich in mir fühlen kann, hat die größte Kraft. Meine wichtigsten und tragfähigsten Entscheidungen habe ich aus dem Herzen heraus getroffen. Nicht kopflos - aber auch nicht mehr ausschließlich vernünftig und kontrolliert.
Und was sich seit dieser Zeit vor 15 Jahren immer wieder bestätigt hat: wenn ich Entscheidungen aus dem Herzen treffe, setzt sich etwas in Bewegung, das ich vorher niemals für möglich gehalten hätte: Passende Menschen kamen in mein Leben, neue berufliche Möglichkeiten zeigten sich und es entstand ein Flow, den ich bis dahin nicht kannte. Nicht immer war alles leicht. Aber es fühlte sich echt an. Und genau das machte den Unterschied. Und mein Vertrauen in mich und meine Wahrnehmung wuchs...
Drei Fragen wurden zu meinem inneren Kompass
Seit dieser Zeit begleiten mich immer wieder drei Fragen. Sie helfen mir zu erkennen, ob eine Entscheidung nicht nur vernünftig ist, sondern auch wirklich meiner inneren Wahrheit entspricht:
Fühlt es sich stimmig an?
Begeistert es mich?
Ist das Teil meines Lebensplans?
Diese Fragen geben mir nicht immer sofort eine fertige Antwort. Aber sie bringen mich wieder ganz zu mir - hin zum Fühlen.
Ein innerer Kompass ist noch kein fertiger Plan!
Auch nach 30 Jahren auf meinem eigenen Weg habe ich nicht auf jede Frage sofort eine Antwort. Gerade jetzt schaue ich wieder neu auf meine Arbeit. Ich sortiere, lasse manches los und spüre genauer hin. Echt zu leben bedeutet für mich auch, in Bewegung zu bleiben und ehrlich mit dem zu sein, was gerade da ist.
Und aus diesem eigenen Erforschen heraus entwickelt sich gerade etwas Neues - neben meiner großen Expertise im Feldlesen entstehen neue Erfahrungsräume. Keine Methode, kein Konzept. Keine Selbstoptimierung. Dazu bald mehr hier im Blog...
Das Morphische Feld als mein Sparringspartner
Das Morphische Feld ist seit fast 15 Jahren mein wichtigster Sparringspartner.
Es sagt mir nicht, was ich tun soll. Es nimmt mir meine Verantwortung nicht ab. Und es liefert mir auch keinen fertigen Plan für mein Leben.
Aber es hilft mir, klarer wahrzunehmen, welche Themen gerade gesehen werden wollen und was ich tief in mir vielleicht längst weiß. Und manchmal braucht es genau diesen Raum, damit aus einem leisen Gefühl eine klare Entscheidung werden kann.
Vielleicht möchtest du bei einem Thema was dich gerade umtreibt und eine Entscheidung verlangt, heute eine meiner drei Fragen mitnehmen:
Fühlt es sich stimmig an?
Begeistert es mich?
Ist das Teil meines Lebensplans?
Was zeigt sich, wenn du dir einen Moment Zeit nimmst und nicht sofort nach einer "vernünftigen" Antwort suchst?
Wenn du magst, teile deine Gedanken gerne mit mir in den Kommentaren.
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